Blühflächen anlegen

Blühflächen anlegen2024-05-14T14:24:04+01:00

Die blühende Wohlfühloase vor der eigenen Haustüre!

Wer hat ihn nicht, den Traum vom Blühparadies?

Das Gute an diesem Traum? Er lässt sich leicht verwirklichen und ist sogar sehr kotengünstig.

Und das noch bessere daran? Mit der Anlage von Blühflächen werden wichtige Nahrungsquellen für Insekten, Vögeln und Co in Form von Pollen, Nektar, Samen und Früchten geschaffen.

Ja – dann! Nichts wie los! Es gibt viele Möglichkeiten zum Anlegen einer Blühfläche. Auf dieser Plattform gibt es konkrete Tipps dazu, um einfach und rasch ein blühendes Paradies vor der eigenen Haustüre zu schaffen.

Damit Blühflächen viel Nahrung für Bienen und Co liefern, gilt:

Wildpflanzen statt Kulturpflanzen bevorzugen

Eine heimische Wildpflanze bietet Nahrung für durchschnittlich zehn Tierarten, während nicht heimische Pflanzen oder Züchtungen weniger bis kein Nahrungsangebot zur Verfügung stellen.

Beispiele für heimische Wildpflanzen: Wald-Engelwurz, Wegwarte, Natternkopf, Mädesüß, Wilde Karde, Königskerze, Schafgarbe…

Weitere Infos siehe heimische Wildpflanzen.

Vielfalt statt Einfalt

Grundsätzlich gilt: je größer die Pflanzenvielfalt, desto besser ist es für die Natur.

Denn die verschiedenen Tierarten ernähren sich von unterschiedlichen Pflanzenarten. Damit das ganze Jahr über Nahrung vorhanden ist, sollten die Blühzeiten möglichst über die ganze Vegetationszeit verteilt sein.

Regionaltypisches Wildblumensaatgut ist beispielsweise hier erhältlich: Wilde Blumen, Voitsauer Wildblumensaatgut, Rewisa-Saatgut, Arche Noah, Syringa Pflanzen, Reinsaat, Wildstaudengärtnerei Strickler, Naturgarten e. V.

Blumenwiese

"Echte" Blumenwiesen bestehen aus heimischen Wildblumen wie Margeriten, Witwenblumen, Glockenblumen, Flockenblumen, uvm. Sie werden nur 2-3 x jährlich per Sense oder Balkenmäher gemäht. Bei der Anlage von Blumenwiesen muss der Boden frei von Bewuchs sein. Die Entwicklung der Wiese dauert mehrere Jahre. Geduld ist gefragt.

Kräuterrasen – seltener Mähen

Der Kräuterrasen besteht - im Gegensatz zum konventionellen Rasen - nicht nur aus Gräsern, sondern auch aus wertvollen blühenden Kräutern. Am einfachsten wird dies erzielt, indem seltener gemäht wird. Dies bringt Rasenflächen zum Erblühen, sorgt für Bienen-Nahrung und ist folglich ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz. Seltener Mähen spart ebenso Zeit, Lärm und Geld. Die größere Blattmasse trägt weiters zur Kühlung bei.

Broschüren-Download

Mit Infos zu Anlage von Pflege von Blumenwiese, Kräuterrasen, einjährigen Sommerblumen, Staudenbeeten uvm.

Video

Anlage und Pflege von Blumenwiesen

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