Ein Schotter-Rasen als Alternative zur Versiegelung!

Nicht immer muss man versiegeln, um Wege und Sitzplätze zu befestigen! Ein tolle und noch dazu kostengünstige Alternative ist ein Schotter-Rasen.

Die Vorteile:

Wasser kann vor Ort versickern. Das trägt zur Kühlung bei. Der Schotter-Rasen ist ein Beitrag zum Klimaschutz. Die Artenvielfalt wird mit magerrasentauglichen Pflanzen enorm erhöht. Er ist sehr kostengünstig in der Anlage. Und sieht wunderschön aus!

Und so geht’s:

Aushub der Erde, um die Tragschicht zu bauen (je nach Bodenbeschaffenheit und Nutzung zwischen 30-50 cm). Schotter 0-45 (gebrochen) wird eingebaut und verdichtet (je nach Dicke zwischen 15-35 cm). Darauf kommt eine ca. 10 cm dicke Schicht Splitt oder Kalkschotter. Wieder wird verdichtet. In die oberste Lage wird steriler Kompost von 0,5 – 4 cm eingearbeitet und angewalzt. Das Magerrasen-Saatgut wird aufgestreut und angedrückt. Fertig!

Literaturtipp: Schöne Wege im Naturgarten von Ulrike Aufderheide, Pala-Verlag.

Die Anlage eines Mini-Schotter-Rasens in Erikas Garten

Dieser war ursprünglich als Sitzplatz gedacht. Doch weil die Magerrasen-Pflanzen so schön sind, wird er in erster Linie bewundert und doch nicht so häufig betreten ;-).
Als Saatgut wurde eine Steppenrasenmischung bei Voitsauer Wildblumensaatgut bezogen.