Klimafit Gärtnern

Vor der eigenen Haustüre mit dem Klimaschutz starten!

Die gute Nachricht gleich vorab: Wir alle haben es in der Hand! Wir alle können dem Klimawandel und Artensterben entgegenwirken. 

Und gleichzeitig kann man mit nachhaltiger Bewirtschaftung eine klimafitte Wohlfühloase schaffen.

Je mehr Blattmasse und Pflanzen sich im Garten befinden, desto kühler ist es nicht nur im Garten, sondern auch im Haus. Und weil Pflanzen CO2 speichern, wird mit reichhaltiger Bepflanzung einmal mehr ein wichtiger Klimaschutz-Beitrag geleistet.

Im Idealfall ist der Garten ein in sich geschlossenes Ökosystem. Das heißt, es wird möglichst nichts zugekauft und auch keine organischen Materialien weggebraucht.
Beispiel: Aus Gartenabfällen wird mittels Kompostierung gleich wieder wertvolle Erde produziert.

Statt wertvolle Flächen zu versiegeln, werden Blumenschotterrasen als Wege angelegt und Dächer begrünt.

Vermeidung von Torfeinsatz: Moore sind wichtige CO2-Speicher sind und können sich auch nicht mehr regenerieren. Deshalb wird auf Torf-Erde möglichst verzichtet und am Besten gleich selbst Kompost-Erde hergestellt. Bzw. ist mittlerweile im Handel auch torffreie Erde erhältlich.

Auch das Regenwasser sollte im Garten verbleiben dürfen, indem es in Form von Sickerteichen, Dachbegrünungen und Sickermulden auch gleich vor Ort versickern darf. Damit werden Überschwemmungen vermieden und das Wasser trägt auch herrlich zur Kühlung bei.
Und noch Wichtiger: Wir alle lieben Wasser. Was gibt es also Schöneres, als ein Blick auf den Gartenteich?

Hitze- und trockenheitstolerante Pflanzen sind pflegeleicht
Richtiges Regenwassermanagement reduziert Überschwemmungen
Naturgarten
Üppige Bepflanzungen sorgen für Kühlung