Wir schwärmen für die Natur

Wassersparend gießen

Lieber selten, dafür durchdringend und viel gießen.

Pflanzen sollten sich selbst versorgen und keine Arbeit machen. Sie müssen es gewohnt sein, sich das Wasser selbst aus tieferen Schichten zu holen. So bilden die Pflanzen tiefere Wurzeln und werden robuster.

Nur so oft wie unbedingt notwendig gießen. Und dafür aber ordentlich und durchdringend gießen.

Geringe Wassergaben befeuchten nur die Oberfläche des Bodens. So trocknet die Erde sehr schnell wieder aus und die Pflanze bildet ihre Wurzeln an der Oberfläche.

Welche Pflanzen müssen gegossen werden und welche sind besonders trockenheitsresistent?
Wichtig ist, beim Pflanzen bereits auf die Standortansprüche (Licht, Boden, Nährstoffbedarf, …) Rücksicht zu nehmen und heimische Wildpflanzen zu bevorzugen. Denn diese sind kommen ganz wunderbar ohne Hilfe von uns Menschen und somit auch ohne zusätzliche Wassergaben aus.
Werden diese Faktoren berücksichtigt, so muss grundsätzlich gar nie gegossen werden. Auch in der freien Natur gibt es kein Gießen. 
Ausnahme: Bei Neupflanzungen von Sträuchern, Stauden und Bäumen muss in ersten Monaten – bei Bäumen gar mehrere Jahre – darauf geachtet werden, dass der Boden feucht bleibt und gegebenenfalls gegossen werden, bis die Pflanzen gut eingewurzelt sind.
Ebenso muss der Boden bei Einsaaten zur Keimung feucht bleiben.

Pflegetipp: Mulchen schützt vor Austrocknung
Gerade im Gemüsegarten und bei Neupflanzungen kann die Feuchtigkeit mit dem Abdecken des Bodens (zB. mit Grasschnitt) besser in der Erde bleiben. Auch im Gemüsegarten ist häufiges Gießen kontraproduktiv. Gegossen wird nur während längerer Hitze- und Trockenheitsphasen. Und auch nicht täglich, sondern alle paar Tage genügen völlig. So erhält man robuste Pflanzen!

Rasen – seltener Mähen: Wird der Rasen seltener gemäht, so ist die Fläche ebenso wesentlich trockenheitsverträglicher. Besonders robust sind Blumenwiesen, welche nur 2-3 Mal jährlich gemäht werden.

Wo kommt das Gieß-Wasser her?

Gut eignet sich nicht zu kaltes Regenwasser. Wird es in Tonnen oder Zisternen gesammelt, dann werden dadurch auch Kosten gespart und es ist auch ein wichtiger Beitrag, um Überschwemmungen entgegenzuwirken.

Mulchen schützt den Boden vor Austrocknung
Blumenwiesen und Kräuterrasen kommen gut mit Trockenheit zurecht

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