Wildsträucher-Hecken

Frei wachsende Blütensträucher-Hecken: Herzstück des Naturgartens

Wildrose mit ungefüllter Blüte
Früchte der Felsenbirne

Vielfältige Wildsträucher-Hecken sollten in keinem Garten fehlen.

 

Sie sind pflegearm, klimafit und bieten Tieren vielfältige gesunde und natürliche Nahrungsquellen. Weil Wildsträucher so robust sind, sind beim Anlegen und Pflegen von Wildsträucher-Hecken so gut wie keine Vorkenntnisse oder spezielle Bodenbeschaffenheiten oder Vorbereitungsarbeiten erforderlich.

 

Im Idealfall werden Hecken mehrreihig angelegt, damit sich gute Plätze für Rückzug, Schutz und Überwinterung bilden. Auch dornige Sträucher sollten wegen ihrer Schutzwirkung nicht fehlen.

 

Also dann? Los geht’s!

 

Beispiele für heimische Wildpflanzen:
Vogelbeere, Dirndlstrauch, Felsenbirne, Wacholder, Faulbaum, Weißdorn, Wildrose, Hartriegel, Pfaffenhütchen, Eibe, wolliger Schneeball, Holunder, Schlehe uvm.

 

Nicht heimisch sind beispielsweise der Kirschlorbeer, Thuje, Weigelie oder Forsythie. Gerade Kirschlorbeer oder Thujen werden sehr oft in Monokultur gepflanzt. Besser ist für die Natur immer die Polykultur, weil sie mehr Nahrungsquellen bieten und auch robuster gegenüber Krankheiten und Schädlingen sind. Befinden sich nicht heimische Sträucher bereits im Garten vorhanden, sollten sie natürlich nicht mehr entfernt werden. Weil sie ja dennoch wichtige Sauerstoffspender sind, Schutz und Unterschlupf bieten und auch für Kühlung der Grünflächen sorgen. Doch warum bei zukünftigen Pflanzungen nicht einmal heimische Wildsträucher bevorzugen?

 

Eine gute Übersicht für wichtige heimische Wildsträucher bietet das Infoblatt Hitparade der Wildsträucher von Natur im Garten.
Eine informative Auflistung findet man auch auf der Gehölzbilderliste von Deutschland Summt.