Service für Gemeinden

mit Broschüren, Textvorlagen und Fotos

„In wenigen Schritten zur Wohlfühloase für Mensch und Tier“. Jetzt Ihre Gemeinde-BewohnerInnen beim ökologischen Gärtnern unterstützen.

Broschüren-Bestellservice

Broschüre Blühflächen
Broschüre Vielfalt im Gemüsegarten
Broschüre Ökologische Pflege

Garten-Broschüren zu drei Themen jetzt kostenfrei bestellen. Zum Auflegen in Ihrem Gemeindeamt (wird auch auf unserer Homepage kommuniziert), in Ihren Organisationen, zum persönlichen Austeilen, als Willkommensbroschüre für neue BewohnerInnen, etc.
Die drei verschiedenen Folder (je 12-seitig, 20×20 cm) werden in Ihrer gewünschten Auflage per Post an Sie übermittelt.

Ja, ich bestelle die Garten-Broschüren:

Textvorlagen

Text 1: Blühparadiese anlegen

Blühflächen sind wahre Augenweiden. Und schaffen ein reichhaltiges Nahrungsangebot für Bienen, Schmetterlinge und Co.

Und so geht’s:

Seltener Mähen – einfach, unkompliziert und zeitsparend

Es reicht völlig, den Rasen 4-8 Mal jährlich zu mähen. So wird das Blütenangebot am Einfachsten erhöht. Denn Gundelrebe, Löwenzahn, Gänseblümchen und viele weitere Wiesenkräuter kommen zum Blühen.

Wichtig ist, dass das Mähgut nach dem Mähen immer abtransportiert wird (und zum Beispiel zum Mulchen der Gemüsebeete verwendet wird). Denn heimische Rasenkräuter bevorzugen magere Böden.

 

Blütensträucher- statt Monokultur-Hecken

Heimische Sträucher sind ausgesprochen blütenreich, kostengünstig und pflegeleicht. Idealerweise dürfen Sträucher frei wachsen, dann steht einem üppigen Blüten-, Samen und Fruchtangebot nichts im Wege. Nicht heimische Pflanzen wie Thuje, Kirschlorbeer, Forsythie und Co – meist außerdem in Monokultur gepflanzt – haben hingegen fast keine ökologische Bedeutung für die Natur.

Ein Beispiel: Während der heimische schwarze Holunder 62 Vogelarten ernährt, stellt die Thuje Nahrung für keine einzige Vogelart dar.

Bei uns heimisch sind außerdem beispielsweise Vogelbeere, Dirndlstrauch, Felsenbirne, Wacholder, Faulbaum, Weißdorn, Wildrose, Hartriegel, Pfaffenhütchen, Eibe, Schneeball und Schlehe.

 

Blumenwiesen anlegen

Wer kann sich noch an die wunderschönen Blumenwiesen aus der Kindheit erinnern? Auch beim Anlegen von Blumenwiesen gilt: Der Boden muss sehr mager sein.

Im Gegensatz zum „Kräuterrasen“ wird die „richtige Blumenwiese“ nur 2-3 Mal jährlich gemäht. Idealerweise mit der Sense. Wobei das Mähgut ebenfalls abtransportiert werden muss.

 

Nektar- und pollenreiche Pflanzen bevorzugen

Die Pflanzen sollten ausreichend Staubgefäße mit Nektar und Pollen haben. Beispielsweise wurden bei den „gefüllten“ Blüten Nektar und Pollen zugunsten vieler Blütenblätter herausgezüchtet, bei ungefüllten Blüten sind sie vorhanden.

Weitere Infos gibt es unter www.naturschwaermerei.at/wissen/

 

Text 2: Neu! Gartenbroschüren in Ihrer Gemeinde erhältlich

Bitte gegebenenfalls genaue Standorte einfügen oder auf sonstige Verteilaktionen (zB. Willkommenspakat für neue BewohnerInnen) hinweisen.

Ab sofort sind in Ihrer Gemeinde  folgende Gartenbroschüren erhältlich:

Blühflächen anlegen
mit Infos zur Anlage und Pflege von Kräuterrasen, Blumenwiese, Staudenbeeten, einjährigen Sommerblumen sowie Blütensträucher-Hecken.

Ökologische Pflege
Vom Mulchen, Herstellung von biologischen Düngern, sinnvollem Pflanzenschnitt bis hin zur Anlage von Mischkulturen.

Vielfalt im Gemüsegarten
Vor- und Nachteile unterschiedlicher Beetformen, natürliche Schädlingsbekämpfung, Flächenkompostierung sind einige Inhalte dieses Infofolders.

Weitere Infos sowie die Broschüren zum Download gibt es unter www.naturschwaermerei.at/vielfaltimgarten/

Fotos und Logos zum Downloaden

Über Vielfalt im Garten

Garteln ist gefragter denn je! Das ist gut so. Denn es ist erwiesen: Der Kontakt zur Natur sorgt für ein besseres Wohlbefinden, stärkt das Immunsystem, beugt Depressionen und Erkrankungen vor. Und gleichzeitig ist ökologisches Gärtnern ein wichtiger Beitrag zum Natur- und Klimaschutz.

„Vielfalt im Garten“ begleitet Garten-Interessierte mit Inputs und Ideen beim nachhaltigen Gärtnern.

Das Projekt wird von EU und Land Steiermark finanziert.

 

 

 

 

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