Ob Dirndlstrauch, Vogelbeere, Felsenbirne, Haselnuss oder Holunder. Heimische Wildsträucher sind sehr wertvoll für die Natur, ernähren unzählige Wildtiere und sind meist auch für uns Menschen äußerst gesund und sogar heilsam.
Auf dieser Seite möchten wir einige Wildsträucher näher vorstellen.
Eine gute Übersicht heimischer Wildsträucher bietet das Infoblatt Hitparade der Wildsträucher von Natur im Garten.
Ebenso eine informative Auflistung findet man auf der Gehölzbilderliste von Deutschland Summt.

Die Vogelbeere (Sorbus aucuparia) kennt man auch unter dem Begriff Eberesche.

Standort: Die Vogelbeere ist widerstandsfähig, pflegeleicht, klimafit und wächst auf verschiedenen Böden. Sie verträgt mageren, nährstoffreichen, feuchten oder trockenen Untergrund und gedeiht auch in höheren Lagen sehr gut.
Größe: 5-12 m
Ökologische Bedeutung: Die Beeren locken 63 Vogelarten an. Amsel, Drossel, Mönchsgrasmücke oder Rotkehlchen ernähren sich mit Vorliebe von den Früchten. Auch andere Tiere wie Sand-, Furchen-, Maskenbienen, Schmetterlinge, Eichhörnchen, Fuchs, Siebenschläfer, Mäuse oder Rehe nutzen die Beeren als Futterquelle.
Nutzen für Menschen: Vogelbeeren enthalten extrem viel Vitamin C, Provitamin A oder Antioxidantien. Nach dem Frost verlieren sich die Bitterstoffe. Aus den Vogelbeeren lassen sich wunderbare Marmeladen, Liköre, Schnäpse und Säfte zubereiten.