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Seltener Rasenmähen

Vom kurzgeschorenen Rasen zum Blumenrasen.
Das kann jede/r ab sofort umsetzen: Mähintervalle verlängern!
Kurz gemähte Rasenflächen enthalten keine Blühpflanzen und leider wird auch ein Großteil der im Rasen befindlichen Tiere getötet.
Wird seltener gemäht, siedeln sich Kräuter wie Gundelrebe, Gänseblümchen und Löwenzahn an und kommen zum Erblühen. Welche wiederum Nahrung für Bienen, Schmetterlinge und Co bieten.

 

Seltener Mähen fördert die Artenvielfalt und spart Zeit, Lärm und Geld!

Pflege:

Der Rasen kann wesentlich seltener als üblich gemäht werden. Je nach Witterung genügt es völlig, den Rasen einmal monatlich bzw. rund 4-8x jährlich zu mähen.

Wichtig ist, dass das Mähgut abtransportiert wird, weil die Kräuter nährstoffarme Böden bevorzugen.
Düngung ist keine erforderlich. Kräuter haben es lieber nährstoffarm. 

 

Anlage:

Bei der Neuanlage von Rasenflächen kann gleich mit Kräuterrasen-Saatgut eingesät werden, welches neben den Gräsern auch Wildblumen enthält. Dann gibt es von Anfang an eine Vielzahl an Blüten. 
Mögliche Bezugsquellen: Austrosaat, Voitsauer Wildblumensaatgut, Gärtnerei Strickler, Rieger-Hofmann, etc.

 

Unterscheidung Blumenrasen und Blumenwiese:

Der Blumenrasen wird öfters als die klassische Blumen-Wiese gemäht und kann wie ein konventioneller Rasen häufig begangen und bespielt werden, ohne Schaden zu erleiden.

Gänseblümchen
Gundelrebe
Kräuterrasen mit Löwenzahn, Günsel

Naturschwärmerei

Eggersdorf bei Graz

Kalsdorf bei Graz

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